bedecktem Himmel und Nieselregen wollten Gerhard und ich am Wochenende raus in die Natur und haben einen Winterspaziergang im Britzer Garten gemacht. Das 90 Hektar große Gelände der BUGA, Bundesgartenschau, im Süden Berlins entstand 1985 zu Zeiten, als West-Berlin noch eingeschlossen war von der Berliner Mauer, und der Britzer Garten bildete eine besonders wichtige und willkommene Erholungsanlage – die einzige weit und breit! In den über 20 Jahren seitdem hat er sich in einen wunderschönen Landschaftspark entwickelt und ist 2002 sogar ausgezeichnet worden als einer der zehn schönsten Gärten Deutschlands.

Auch im Winter – ohne Blumenpracht und andere blühende Pflanzenvielfalt – wenn die Bäume und Sträucher nicht von Blättern geschmückt sind und die Natur still ist und ruht, hat ein Spaziergang einen ganz besonderen Reiz. Die gestalterische Gartenkunst ist eine Augenweide und man kann die Stille und Ruhe der Natur fühlen und ihre Schönheit dankbar aufnehmen.

Wir werden unseren Besuch bestimmt im Sommer wiederholen, wenn die Rosen, der Rhododendron, die Dahlien blühen, und wenn der Hexengarten seine Kräutergeheimnisse preisgibt….. Ich möchte noch mal zum Mondkalender gehen, und vielleicht komme ich auf dem Kalenderplatz etwas mehr hinter die rätselhaften mathematischen Interpretationen von Zeit und Raum?!